Als der berüchtigte Biker-Boss mein Diner betrat, musste ich ihm sein dunkelstes Geheimnis verraten.
Bisher geschehen: Als eine Gruppe schwerer Biker in Mias ruhiges Diner stürmt, erkennt sie in ihrem Anführer den Mann, der vor Jahren ihre Familie zerstörte. Doch sie muss ihn jetzt warnen, bevor es zu spät ist.
Der Sturm bricht los
Ralf packte mich fest am Handgelenk und zog mich in eine ruhigere Ecke hinter dem Tresen. Seine Miene war eine Maske aus Zorn und Misstrauen. "Wer glaubst du, wer du bist, Mädchen?", grollte er mit seiner tiefen, rauen Stimme. Doch ich ließ mich nicht einschüchtern. Ich flüsterte ihm die Wahrheit über den bevorstehenden Angriff der rivalisierenden Gang ins Ohr.
Noch während ich sprach, ertönte von draußen das dumpfe Grollen von schweren Motoren. Drei dunkle SUVs blockierten die Einfahrt des Diners. Ralf begriff sofort. Seine Augen weiteten sich vor Überraschung, und er sah mich mit einem Blick an, der plötzlich von tiefem Erkennen geprägt war. Er drückte mich unsanft, aber entschlossen hinter die massive Holzbarriere des Tresens.
"Bleib hier unten und rühr dich nicht!"
Sekunden später flog die Eingangstür mit einem ohrenbetäubenden Knall aus den Angeln. Maskierte Männer stürmten das Diner und eröffneten sofort das Feuer. Schüsse peitschten durch den Raum, Glas zersplitterte und das dumpfe Aufschlagen von Körpern war zu hören. Ich kauerte mich wimmernd auf den Boden, hielt mir die Ohren zu und presste die Augen zusammen. Jeder Schuss fühlte sich an wie ein Schlag in meine eigene Brust.
Das Gefecht dauerte nur wenige Minuten, die sich jedoch wie eine Ewigkeit anfühlten. Als die Schüsse schließlich verstummten und nur noch das Stöhnen verletzter Männer zu hören war, wagte ich einen Blick über den Tresen. Mehrere Angreifer lagen entwaffnet am Boden, während Ralfs Männer die Situation unter Kontrolle gebracht hatten. Ralf selbst stand keuchend inmitten des Chaos, ein leichter Streifschuss am Arm blutete. Er drehte sich zu mir um, trat hinter den Tresen und reichte mir seine massive Hand.
Als er mir aufhalf, sah er mich intensiv an. Seine Stimme zitterte leicht, als er sprach:
"Dein Name... ist er Mia?"
”Seine Stimme zitterte leicht, als er sprach:"Dein Name... ist er Mia?"